
Conversion Rate
Eine Conversion ist die Umwandlung eines Interessenten in einen Kunden, Nutzer oder ein Mitglied. Die Conversion Rate ist die entsprechende „Maßeinheit“ und gibt in Prozent an, wie viele Interessenten tatsächlich „umgewandelt“ wurden. In den meisten Fällen steht die Conversion Rate für die Gewinnung eines Käufers. Damit ist die Conversion Rate ein Gradmesser für den Erfolg von Online-Marketing-Maßnahmen – ihre Optimierung ist das Ziel der Maßnahmen.
Doch wie optimiert man die Conversion Rate? Die Grundlage einer Conversion Rate-Optimierung ist ein gutes Tracking- und Analyse-Tool. Der Website-Betreiber muss wissen, woher seine Besucher kommen, was sie auf der Site erwarten und wie sie sich dort verhalten. Dieses Verhalten muss analysiert werden, um zu erfahren, an welcher Stelle der Prozess der Conversion abgebrochen wird.
Gründe für eine schlechte Conversion Rate
Hier einige Beispiele, die dazu führen können, dass ein User die Site ohne Kauf verlässt und damit wenig zu einer steigenden Conversion Rate beiträgt:
- Die Website entspricht optisch nicht den Ansprüchen des Users.
- Die Navigation ist unverständlich und das Navigieren zwischen Kategorie- und Produktseiten ist nicht selbsterklärend.
- Die Suchfunktion liefert nicht das, was der User sucht.
- Buttons und Links, die den Bestellprozess einläuten oder durch selbigen führen, sind nicht präsent genug.
- Es werden zu viele unnötige persönliche Daten abgefragt.
- Die Website wirkt nicht vertrauensvoll, weil zum Beispiel Angaben zum Verkäufer, zu den AGBs und den Versandkosten nicht direkt ersichtlich sind.
Optimierung der Conversion Rate
Sicherlich ließe sich die Liste noch um viele weitere Beispiele erweitern, doch schon jetzt zeichnet sich ab, worum es bei der Optimierung der Conversion Rate geht: Treten Sie interessant und vertrauenswürdig auf, nehmen Sie den User an die Hand, leiten Sie ihn und präsentieren Sie ihm alles, was ihn interessieren könnte, an relevanter Stelle.
Ob die Conversion Rate durch Veränderungen an der Website gesteigert werden kann, lässt sich zum Beispiel mit sogenannten A/B-Tests ermitteln. Dabei wird einer User-Gruppe die Website mit einer Veränderung präsentiert, einer zweiten Gruppe die ursprüngliche Site. Mit Hilfe des Analyse-Tools lässt sich so nachverfolgen, ob die Veränderung zu einer steigenden Conversion Rate führt. Ist dies der Fall, kann die Optimierung für alle User ausgerollt werden. Dann kann an der nächsten Stellschraube gedreht werden.
